Auszüge aus alten Protokollen - FFW Oerrel

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Auszüge aus alten Protokollen

- Geschichte
  Auszüge aus alten Protokollen
  
Bei den Sitzungen des Ortskommandos, den Jahreshauptversammlungen (JHV) oder bei Mitgliederversammlungen der Freiwilligen Feuerwehr Oerrel wurden wichtige Beschlüsse oder Ereignisse in Protokollen festgehalten. Nachfolgend einige Auszüge aus Protokollen der Jahre 1955 bis 1995.

25.06.1952:
Versammlung im „Restaurant Bunker“
Unter TOP 2 heißt es im Protokoll: Wehrführer Pötter erstattet Bericht über die kürzlich in Oerrel stattgefundenen Wettkämpfe der Feuerwehren. Wenn die Wettkämpfe unserer Wehr auch keinen direkten Erfolg gebracht haben, so kann man das Ergebnis doch zum Nutzen werten. Er lobt insbesondere die Beteiligung am Dienst und bringt zum Ausdruck, dass sich unsere Wehr jederzeit in die Öffentlichkeit wagen kann.
Seit der letzten Versammlung sind fünf aktive und vier passive Mitglieder eingetreten. Neue aktive Mitglieder sind Ernst Rosenthal, Helmut Hominski, Albert Adler und die Gebrüder Simontowski. Passiv eingetreten sind August Helms, Ernst-August Helms, Gustav Lange und Karl Lebus.  Der Eintritt von Wolfgang Paul in die Wehr musste aufgrund seines jungen Alters zunächst noch zurückgestellt werden.
Nachdem Bekleidungsstücke ausgegeben wurden, musste eine Bekleidungsliste angelegt werden, in der alle Kameraden den Empfang der Bekleidung bestätigen mussten. Es wurde beschlossen, die schon früher festgelegten Beiträge rückwirkend ab 1. April 1952 einzuziehen. Davon sollten besondere Ausgaben (z. B. Spenden bei besonderen Anlässen) beglichen werden. Zu Kassierern wurden Bruno Mühlbrodt und Reinhard Bär bestimmt. Aus der bisherigen Kasse konnten 20,00 DM übernommen werden. Außerdem steuerte die Gemeinde einen Betrag in Höhe von 50,00 DM bei. Hingewiesen wird auch noch darauf, dass für das „Zuschütten der neuen Zisterne“ eine Einnahme zu erwarten ist.
Die Versammlung beschließt im Juli eine Fahrt in die Holsteinische Schweiz zu unternehmen. Zunächst wurde der 20. Juli 1952 vorgeschlagen, da an diesem Tag aber bereits der Sportverein Oerrel eine Fahrt unternimmt, entscheidet man sich für Sonntag, den 13. Juli 1952. Sofort wird per Telefon die Zusage der Firma Meyerhoff eingeholt, so dass auf der Versammlung gleich die Abfahrtszeit des Busses für 5.30 Uhr festgelegt werden kann. So schnell ging das damals!

5. Oktober 1952
Kurzfristig einberufene Versammlung im Bunker aus traurigem Anlass
An dieser kurzfristig einberufenen Versammlung nahmen 21 Kameraden teil. Anlass dafür war der plötzliche Tod von Bürgermeister Wilhelm Schierwagen, der auch Ehrenvorsitzender der Wehr war. Wehrführer Pötter würdigte in eindringlichen Worten das Leben und die Verdienste des Verstorbenen gerade für die Wehr Oerrel. Gerade der Verstorbene hatte es sich zur Aufgabe gesetzt, die Wehr Oerrel zu einem Vorbild im Kreise herauszustellen. Seinem Wirken wurde durch den Tod ein jähes Ende gesetzt. Zu Ehren des Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Plätzen zu stillem Gedenken.
Der Wehrführer hatte bereits einen Nachruf für die Zeitung verfasst, dessen Wortlaut nachträglich von der Versammlung genehmigt wurde. Genehmigt wurde ferner ein Betrag in Höhe von 20,00 DM für eine Kranzspende. Um den verstorbenen Ehrenvorsitzenden einen letzten Dank abzustatten, wurde beschlossen, dass eine Gruppe in voller Ausrüstung den Sarg von der Halle bis zum Grab tragen soll, sofern dies von der Kirchenverwaltung genehmigt wird.
Bei dieser Gelegenheit gab Wehrführer Pötter den Kameraden der Wehr noch einige Rundschreiben bekannt, die er zwischenzeitlich erhalten hatte. Ferner teilte er mit, dass er vom Gemeinderat Oerrel einstimmig zum Brandmeister ernannt worden ist und er eine entsprechende Urkunde ausgehändigt bekommen hat.

23. Dezember 1952
Versammlung in der Heidequelle
Vorbemerkung des Verfassers: Es ist mir derzeit nicht bekannt, um welches Lokal es sich bei der „Heidequelle“ handelt. Dieser Name taucht nur in der Überschrift dieses Protokolls auf. Es könnte sich dabei eventuell um die später „Lönsklause“ genannte Gaststätte handeln. Die Lönsklause war dort, wo heute der DRK-Kinderspielkreis untergebracht ist. Für diese Vermutung spricht der in diesem Protokoll erwähnte Eintritt von Heinrich Adler als passives Mitglied in die Wehr. Heinrich Adler war der erste Wirt in der „Lönsklause“ gewesen. Insofern könnte die Lönsklause zuerst den Namen Heidequelle gehabt haben. Das ist derzeit aber nur eine Vermutung.
Zurück zur letzten Versammlung des Jahres 1952, die mit 27 Kameraden gut besucht war, obwohl sie nur einen Tag vor Heiligabend stattfand.
Brandmeister Pötter verlas die wichtigsten Eingänge der letzten Wochen, wobei im Protokoll neben einigen anderen zwei Schreiben der Kreisverwaltung erwähnt werden. Dabei ging es einmal um den Schutz der Feiertage, wobei der Wunsch geäußert wurde, die Übungen der Wehren so zu legen, dass die Gottesdienste nicht gestört werden. Zum anderen ging es um die Ausstellung von Feuerwehrdienstausweisen für alle aktiven Wehrmitglieder. Da die Ausweise ab 1. Januar 1953 gelten sollen, bittet Pötter die Männer, die Lichtbilder schnellstmöglich bei ihm einzureichen. In einem dritten Schreiben geht es um die unentgeltliche Nachbarschaftshilfe innerhalb eines Umkreises von 15 km. Bei Anforderungen über diesen Radius hinaus erfolgt dagegen eine Bezahlung nach festgelegten Richtsätzen.
Die Versammlung beschließt entweder am 24. oder am 31. Januar 1953 einen Kameradschaftsabend im Bunker durchzuführen. Je Teilnehmer soll ein Beitrag von 2,50 DM geleistet werden. Die Ausgestaltung des Abends wird einem Festausschuss übertragen, dem die Kameraden Emil Schöniger, Ernst-August Helms, Reinhard Bär, Albert Simontowski und Willi Niefer sowie Wehrführer Erich Pötter angehören. Zu dem Abend sollen auch Kreisbrandmeister Schröder aus Soltau und Unter-Kreisbrandmeister Hess aus Munster eingeladen werden.
Auf Beschluss der Versammlung werden Siegfried Walter aus Kohlenbissen als aktives Mitglied und Heinrich Adler aus Oerrel als passives Mitglied neu in die Wehr aufgenommen. In diesem Zusammenhang weist Wehrführer Pötter auf dringendem Ersatz bei den aktiven Kameraden hin, nachdem durch viele Abgänge in den letzten Monaten doch merkliche Lücken entstanden sind. Es fehle insbesondere am Zustrom von Jugendlichen. Er bittet daher alle Anwesenden, sich an der Werbung neuer Mitglieder tatkräftig zu beteiligen.
Anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes weist Pötter auf die Brandgefahr durch unvorsichtigen Umgang mit Weihnachtsbäumen hin. Er hofft allerdings, dass überall die Sorgfalt an den Tag gelegt wird, um von vornherein den Verlust von Eigentum durch Feuer auszuschließen. Sollte dennoch ein Einsatz der Wehr notwendig werden, dann wird sie auch zur Stelle sein. Wenn auch unsere Wehr im abgelaufenen Jahr zu keinen rechten Einsatz gelangt ist, so ist doch allein im Kreise Soltau 1952 ein Brandschaden von rd. 80.000,00 DM entstanden und das ist eine recht hohe Summe.
Hinsichtlich der Brandwachen im Kino vertritt Pötter die Ansicht, dass diese auch weiterhin notwendig sind, obwohl die Brandgefahr heute (1952) durch die Verwendung von (Film-)Kassetten erheblich gesenkt worden ist.
Der Wehrführer wünscht allen Kameraden und deren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr. Damit endet das Protokoll der letzten Versammlung im Jahr 1952.


3. März 1953
Jahreshauptversammlung im Bunker
Die Löschwasserversorgung war ein Thema auf dieser JHV, da der Landkreis Soltau dazu ein Rundschreiben verschickt hatte. Wehrführer Pötter verwies darauf, dass in Oerrel Lösungen für die abgelegenen Ortsteile bzw. Grundstücke, wobei er hier ausdrücklich das Grundstück von Finke am Brambosteler Weg erwähnt, gefunden werden müssen. Ansonsten könne man in Oerrel zwar zufrieden sein, nur in Kohlenbissen ist die Errichtung einer Löschwasserstelle bei der Kartoffelzucht Böhm vordringlich, was auch schon von Seiten der FF Munster gefordert wurde. Dort hatte es früher eine Löschwasserstelle gegeben, die leider zerstört worden ist.
Weitere Themen waren die Ausrüstung der Wehr mit Kombinationen für den täglichen Dienst und für Einsätze, da die Tuchröcke dafür zu schade sind, und die Teilnahme an den Kreiswettkämpfen in Neuenkirchen, zu denen Oerrel wegen der erheblichen Abgänge an aktiven Kameraden in den letzten Monaten nur eine Gruppe gemeldet hat. Eine Teilnahme am Bundesfeuerwehrtag musste aufgrund der hohen Kosten leider abgesagt werden.
Aus diesem Protokoll geht hervor, dass Erich Lange, der Schriftwart der Oerreler Wehr, mittlerweile Bürgermeister – als Nachfolger des verstorbenen Wilhelm Schierwagen – geworden ist, da er in dieser Eigenschaft noch einige Ausführungen machte. So gab er bekannt, dass es beabsichtigt ist, Mittel für eine weitere Löschwasserstelle in den Haushalt der Gemeinde für 1953 einzustellen. Außerdem könne die Wehr auch in Zukunft mit einer guten Unterstützung durch die Gemeinde rechnen.
Brandmeister Pötter berichtet von einer Tagung des Feuerlöschverbandes in Soltau, dem auch die Gemeinde Oerrel angehört und an der er als Vertreter der Gemeinde teilgenommen hat. Ganz besonders stellt er die Aufgaben der Schlauchpflegerei vor.
Aus dem Bericht des Brandmeisters über das Jahr 1952 geht hervor, dass kein ernstlicher Einsatz der Wehr notwendig war. Die Wehr aber dennoch einsatzfähig und bereit ist, Leben und Eigentum der Einwohnerschaft zu schützen. Weitere Mitglieder zu werben und zu schulen bleibt ebenso eine vordringliche Aufgabe, wie der Besuch von Lehrgängen an der Feuerwehrschule in Celle. Es ist gelungen, die Ausrüstung und Bekleidung auf einen guten Stand zu bringen. Die Ausflugsfahrt nach Malente im vergangenen Jahr hat bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Elf Einwohner der Gemeinde haben in den letzten Wochen den Weg in die Wehr gefunden. Neu aufgenommen wurden Georg Helms, Hermann Hestermann, Roman Naundorf, Hermann Kohlmeyer, Werner Koch, Herbert Felder, Hans Leisker, Willi Knoll, Willi Bade, Heinz Gade und Günter Kabitzsch. Der Beitrag für passive Mitglieder beträgt 1,00 DM im Vierteljahr.
Zum Gerätewart wird Kamerad Helmut Juhnke und zum Listenführer beim Dienst wird Kamerad Wolfgang Paul bestimmt, da die Führung der Dienstbücher zwingend vorgeschrieben ist.

27. Juni 1953
Monatsversammlung im Jugendheim
Aus dem Protokoll geht hervor, dass es einen Wechsel beim Schriftwart gegeben hat, da der bisherige Schriftführer Erich Lange fortziehen wird. Zum Abschied betont Brandmeister Pötter, daß die Wehr sich hat glücklich schätzen können, einen so guten Schriftführer gehabt zu haben, doch wird dessen Sohn das Amt weiterführen.
An den Kreisfeuerwehrwettkämpfen in Neuenkirchen hatte die Wehr mit einer Gruppe teilgenommen, doch trotz guter Vorbereitung war ihr keiner der ersten Plätze vergönnt gewesen. Angenommen wurde die Einladung anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Faßberg, zu der eine Abordnung entsandt wurde. Angekündigt wird für den 30. Juni 1953 eine Überprüfung der Wehr, an der neben dem Brandmeister auch der Bürgermeister teilnehmen wird.
Nachdem Brandmeister Pötter kritisiert, dass gegen die vollkommen unzureichende Löschwasserversorgung im Ortsteil Kohlenbissen von Seiten der Gemeinde noch immer nichts unternommen wurde, erklärt der anwesende abgetretene Bürgermeister Lange, dass es der Gemeinde leider nicht möglich war, diesen Punkt in den Haushaltsplan mit aufzunehmen, da der Gemeinde ein großer Teil ihrer Einnahmen durch „höhere Verfügung“ verloren gingen. In Oerrel selbst wurde die Löschwasserversorgung als allgemein ausreichend angesehen.
Als neue Mitglieder werden herzlich willkommen geheißen: Fritz Lewandowski als aktives Mitglied sowie Otto Kemsies, Wilhelm Helms, Hermann Quietmeyer, Werner Helms, Bernhard Brauner und Wilhelm Hestermann als passive Mitglieder. Die Wehr verlassen haben Karl-Heinz Schöniger (aktiv) und die passiven Mitglieder E. Nikolaus und E. Lange. Da alle drei Oerrel verlassen, wünscht Pötter ihnen „das Beste in ihrer neuen Umgebung“.
Geplant ist für den 19. Juli 1953 eine Gesellschaftsfahrt in den Harz. Abfahrt um 5.00 Uhr morgens, Fahrpreis ca. 8,50 DM. Von der Gemeinde wurde der Wehr ein Schrank zur Unterbringung von Bekleidungsstücken zur Verfügung gestellt.
Am Ende der Versammlung ergreift der neue Bürgermeister, August Helms, das Wort und hofft auf weiterhin gutes Zusammenarbeiten zwischen Gemeinde und Wehr.

12. Dezember 1953
Versammlung im Jugendheim
Themen dieser Versammlung waren ein Rundschreiben vom 8.7.1953 des Kreisfeuerwehrverbandes, in dem sich dieser über die ungenügende Kenntnisnahme der verschickten Rundschreiben in den Feuerwehren im Kreis beschwert. In dem Schreiben wird auch auf besondere Vorsichtsmaßnahmen wegen des trockenen Wetters in der bevorstehenden Ernte hingewiesen. Große „Übelstände“ können vom Gemeindebrandmeister dem Kreisfeuerwehrverband gemeldet werden. Ferner sollen neue Mützenabzeichen ausgegeben werden. Die Kreisschlauchpflegerei teilte am 29.8.1953 mit, dass in letzter Zeit vermehrt Totalschäden am vorhandenen Schlauchmaterial vorgekommen ist. Die Wehren werden gewarnt, dass derartige Schäden nach dem 1.8.1953 von der jeweiligen Gemeinde getragen werden müssen. Brandmeister Pötter weist hierzu darauf hin, dass die Nässeschäden im Oerreler Gerätehaus bereits vor 3 Jahren behoben worden sind.
Neben vielen weiteren Regularien teilt der Brandmeister mit, dass jetzt in Bad Harzburg ein Feuerwehrerholungsheim eingerichtet worden ist. Bevor er zur Aufnahme neuer Mitglieder kommt, erklärt er, dass es ihm unerklärlich ist, daß im Orte so wenig Interesse, der Männer mittleren Jahrgangs, für den freiwilligen Feuerwehrdienst aufgebracht wird. Als neue aktive Mitglieder werden Horst Holdmann und Gustav de la Porte sowie K. Moderhack als passives Mitglied aufgenommen. Der Bürgermeister berichtet, dass er auch schon den Versuch gemacht hat, die männlichen Einwohner auf den (Feuer-)Wehrdienst hinzuweisen. Doch scheinen ihm seine Worte auf wenig fruchtbaren Boden gefallen.
Beschlossen wird Ende Januar 1954 wieder einen Kameradschaftsabend stattfinden zu lassen. Dem Festausschuss gehören die Kameraden Reinhard Bär, K.-H. Wisniewski, E-A. Helms, G. Vandreike, H. Hestermann, K. Moderhack und der Wehrführer an.
Zum Schluss der Versammlung weist der Brandmeister auf die geänderten Alarmzeichen hin, wobei er diese noch nicht als endgültig ansieht. Bei einem Ortsfeuer ertönt die Sirene 3 mal 12 Sekunden mit jeweils 12 Sekunden Unterbrechung. Bei einer Katastrophe schließt sich diesem Zeichen noch ein langer Ton an. Aus der Versammlung heraus wird angeregt, das Gerätehaus endlich mit Licht zu versehen sowie den, um den Feuerturm gezogenen Zaun auf die nebenliegende Zisterne zu erweitern.


11. März 1954
Zu dieser JHV, an der 33 Kameraden teilnehmen, begrüßt Brandmeister Pötter auch Kreisbrandmeister Schröder, der zu allen wichtigen Tagesfragen Stellung nehmen wird.
Bezugnehmend auf das verlesene Protokoll der letzten Sitzung berichtet Pötter, dass das mit dem Zaun um die Zisterne noch nicht erledigt werden konnte, da in diesem Winter Frostschäden an der Zisterne aufgetreten sind, so dass sie jetzt eine Betondecke erhalten soll.
Der Brandmeister gibt bekannt, daß der Telefonruf für die Feuerwehren im gesamten Bundesgebiet auf die Nr. 112 umgestellt werden soll. Doch ist es ihm noch nicht ganz klar, ob dieses auch in den kleinen Orten möglich sein wird.
In einer Entschließung des Kreisfeuerverbandes auf der Sitzung am 3.3. in Bispingen heißt es, daß die Kreiswettkämpfe forthin ausfallen. Dafür sollen die jeweiligen Unterkreise groß angelegte Übungen, unter Beteiligung aller ihm angeschlossenen Wehren, durchführen.
In einem eingegangen Schreiben wird mitgeteilt, daß die Mitgliedschaft in der HJ-Feuerwehrschar als Dienstzeit angerechnet wird, falls der Betreffende nach dem 18. Lebensjahr wieder in eine Feuerwehr eingetreten ist oder durch Berufsausbildung davon verhindert war. Zur Teilnahme am Feuerwehrverbandstag für das Land Niedersachsen vom 11.-13. Juni in Norderney ist auch bereits eine Einladung eingegangen. Die Teilnehmer müssen sich bis zum 1. Mai beim Kreisverband melden.
In seinem Jahresbericht erwähnt Pötter für das Jahr 1953 zwei Einsätze bei „unwesentlichen Waldbränden“ wie es im Protokoll heißt. Die Wehr hatte mit dem heutigen Stand (11.03.1954) 18 aktive und 34 passive Mitglieder. Es wurden 23 Übungsdienst durchgeführt. Bei den Wettkämpfer in Neuenkirchen konnte nur ein „Mittelplatz“ belegt werden. Im Sommer wurde die traditionelle Gemeinschaftsfahrt, die diesmal in den Harz ging, durchgeführt. Zufriedenstellend verlief der durchgeführte Probealarm mit einem Angriff auf eine 300 Meter entfernte Baracke. Bei den wöchentlichen Sirenenerprobungen am Samstagmittag wurden „drei Versager“ festgestellt. Der wie im jeden Jahr durchgeführte Kameradschaftsabend verlief bei großer Beteiligung in froher Stimmung und hat das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kameraden weiter gefestigt. Beschickt wurden vom Amerikahaus in Hamburg durchgeführte „Lehrtage für Tonfilmvorführer“, deren Prüfungsergebnis aber noch aussteht. Die Wehr kann dann gegen eine Leihgebühr von 3,00 DM selbst Filme vorführen. Die „Vervollständigung der Löschwasserversorgung“ in Kohlenbissen ist auch für das neue Jahr eine der bevorstehenden Aufgaben. Aus dem Kassenbericht geht hervor, dass die Wehr über einen Bestand von 65,33 DM verfügt.
Mit Hans Arlt und Erich Steinke werden auf der Versammlung zwei neue aktive Mitglieder aufgenommen. Eine lebhafte Diskussion wird über eine Beitragserhöhung für passive Mitglieder geführt, wovon aber wegen der großen Erwerbslosigkeit in der Gemeinde wieder Abstand genommen wird. Doch bleibt es den Mitgliedern überlassen, ihren Beitrag freiwillig zu erhöhen, heißt es im Protokoll.
Nachdem Kamerad Ernst-August Helms mitgeteilt hat, dass – wie er aus seiner Arbeit im Sportverein wisse - die Feuerwehrkameraden unter 18 Jahren keinen Verdienstausfall bekommen, ergriff der Kreisbrandmeister das Wort und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Versammlung so gut besucht sei und die Wehr sich so großer Beliebtheit bei der älteren Einwohnerschaft der Gemeinde erfreue. Er erklärte weiter, daß in dem zu Gehör gekommenen Protokoll von einer Beschwerde des Kreisfeuerwehrverbandes gesprochen wurde und sagte, daß diese heutzutage nicht mehr vorkämen und bat um Richtigstellung. Weiter betont er ausdrücklich, daß die Jugendlichen nur beim Übungsdienst versichert sind, doch wolle er sich bei Unfällen dahintersetzen, daß ein Verdienstausfall ersetzt wird. Er kam auch auf den neuen Sammelruf der Feuerwehr und den Niedersächsischen Verbandstag in Norderney zu sprechen. Für letzten sind vom Kreisverband 200,00 DM zur Verfügung gestellt worden, doch darf ein Teilnehmer nicht mehr als 20,00 DM erhalten. Seinen Worten nach wird der diesjährige Kreisverbandstag in Breloh stattfinden mit dem wahrscheinlich die Wettkämpfe der Unterkreises Munster zusammenfallen werden. Er sagte noch, daß 98 % der Brände im vergangenen Jahr durch Fahrlässigkeit entstanden seien. Auch wies er darauf hin, daß die Zisternen in Ordnung gehalten werden müssen und sagte, daß die Gemeinden bei Zisternenneubauten 30 % Zuschuss erhalten können. Mit den Worten, daß es unsere größte Pflicht ist, das Recht unserer Mitmenschen zu achten, schloß der Kreisbrandmeister seine Ausführungen.
Hiernach ergriff der Gemeindebrandmeister noch einmal das Wort und trug im Namen aller Kameraden dem ältesten Mitglied der Wehr, Bauer Hermann Kohlmeyer aus Kohlenbissen, die Ehrenmitgliedschaft an, die dieser dankend annahm.
Der Brandmeister sagte auch noch, daß etwas getan werden müsse, um einen Alarm im Ortsteil Kohlenbissen bekanntgeben zu können.

14. Oktober 1954
Versammlung im Jugendheim
Aus dem Protokoll geht hervor, dass – trotz eine sehr kurzen Einladungsfrist - 14 aktive Kameraden bei dieser Versammlung anwesend sind und dass die Zisterne am Feuerturm bisher noch keine Betondecke erhalten hat, aber noch in diesem Jahr bekommen soll. Verzögerung sind durch zusätzlich auszufüllende Fragebogen bei den Kostenanschlägen entstanden, in denen genaue Auskunft über den Ausbildungsstand und den Ausrüstungstand der Wehr verlangt werden. Ferner muss angegeben werden, wie viele strohbedeckte Bauten es im Ort gibt. Der Brunnen bei der Kartoffelzucht Böhm in Kohlenbissen wurde zwar ordnungsgemäß hergerichtet, doch hat ein dreimaliges Anlegen keinen Erfolg gehabt.
Es wird von einem Rundschreiben vom 21.06.1954 berichtet, mit dem die Wehren zu den am 5. September 1954 stattgefunden Bezirkswettkämpfen in Bardowick eingeladen wurden. Brandmeister Pötter teilt mit, daß er zusammen mit Bürgermeister Helms in Bardowick war. Er sagt, daß bei allen Wehren ein großer Aufschwung zu beobachten gewesen sei. Durch verschiedene Erleichterungen sei es möglich gewesen eine Übung in 62 Sekunden durchzuführen, was man vor Jahren noch nicht zu hoffen wagte. In Zukunft müssen die Wettkämpfe wieder in allen Landkreisen durchgeführt werden, so ist es durch die Landesregierung gesetzlich festgelegt worden.
Unter dem TOP 6 ging es um den Kinoschutz  in der Festhalle, die in den 1950er-Jahren nicht nur für Tanzveranstaltungen, sondern auch für Theateraufführungen und Kinoveranstaltungen genutzt wurde. Während der Filmvorführungen musste ein Feuerwehrmann zur Brandwache abgestellt werden. Während der Versammlung erklärten die Kameraden einstimmig, dass ein Feuerwehrmann zum „Kinoschutz“ nicht ausreichen würde, so dass Brandmeister Pötter erklärte, sich diesbezüglich mit dem Veranstalter noch einmal darüber zu unterhalten. Auch wolle er sich für die Anschaffung eines Notlöschgerätes (Feuerlöscher) einsetzen. Er fügte abschließend hinzu, daß es jeder Feuerwehrmann als seine Pflicht ansehen müsse, wirklichen Feuerschutz bei so einer Veranstaltung zu stellen. Vorgeschlagen wurde eine Liste mit den Namen aller Kameraden aufzustellen und herumzureichen, so dass der jeweilige Besitzer der Liste daran erinnert wird, dass er mit dem Kinoschutz an der Reihe ist.
Die Kameraden sprachen sich wieder für einen Kameradschaftsabend im Januar nächsten Jahres aus, wobei man sich aber überlegen müsse, ob dieser in der alten Form durchgeführt werden soll oder ob man etwas anderes beabsichtige. Diese Frage und die Wahl eines Vergnügungsausschusses wurden bis zur nächsten Versammlung vertagt.
Für das nächste Frühjahr wird die Ausbildung einer älteren Gruppe geplant. Außerdem machte der Wehrführer den Vorschlag, mit der gesamten Gruppe einmal die Feuerwehrschule in Celle zu besuchen, da dies für alle Kameraden nur zum Guten sein könne.

9. Dezember 1954
Versammlung im Jugendheim
Bei dieser Versammlung waren 17 Kameraden der Wehr anwesend, darunter einige der passiven Mitglieder einschließlich Bürgermeister August Helms. Vielleicht wurde deshalb unter dem TOP „Verschiedenes“ zum Schluss dieser Versammlung die Anschaffung eines Löschfahrzeugs angesprochen.
Nach dem Verlesen des Protokolls der letzten Sitzung, erklärt der Wehrführer, daß noch kein Notlöschgerät für den Kinoschutz beschafft werden konnte. Man könne jedoch ein altes Gerät wieder herrichten lassen. Bürgermeister Helms (…) teilt mit, daß die Anschaffung des erwähnten Gerätes sofort vorgenommen werden kann, da die Mittel dafür noch vorhanden sind. Auch sagt er, daß sofort die erforderlichen Signallampen sowie erforderliche Bekleidungsstücke gekauft werden können; denn hierfür ständen noch rd. 100,00 DM zur Verfügung. Mit einer kleinen Unterstützung beim Kameradschaftsabend kann auch noch gerechnet werden. Er kam auch auf die Bezirkswettkämpfe in Bardowick zu sprechen und wünschte, daß bei solchen Veranstaltungen doch mehrere der Kameraden daran teilnehmen. (…) bei offenen Wetter soll die Betondecke für die Zisterne am Beobachtungsturm im Januar oder Februar nächsten Jahres fertiggestellt werden. Er rief die Kameraden zur Durchführung der anfallenden Arbeiten zur Heranschaffung von Kies auf, denn die eingesparten Gelder könnten dann schon wieder der Wehr zu gute kommen. Der Wehrführer dankte dem Bürgermeister für seine Ausführungen und zeigte sich sehr erfreut über die Zusagen von Seiten der Gemeinde, die schnell die Belange der Wehr erfüllen wird.
Ein weiteres Thema dieser Versammlung wird vom Wehrführer angesprochen, indem er erklärt, dass die Wehr unbedingt einen Gerätewart einsetzen müsse, der das Gerätehaus in Ordnung hält. Hierfür stellte sich Kamerad W. (Wolfgang) de la Porte zur Verfügung.
Dann ging es um den für den 22. oder 29. Januar 1955 in Aussicht gestellten Kameradschaftsabend. Von den Kameraden wurde die Durchführung einer Tafel vorgeschlagen, worüber allerdings der Vergnügungsausschuss entscheiden solle. Dieser wurde mit den Kameraden E.-A. Helms, H.-J. Lange, E. Trude, W. Koch, G. Vandreike, E. Pötter und H. Gade besetzt und soll alle nötigen Vorbereitungen zum Gelingen des Abends vornehmen. Von jedem Teilnehmer soll wahrscheinlich 1,50 DM an Gebühr erhoben werden.
Unter dem TOP 6 „Verschiedenes“ wurde der Vorschlag gemacht, daß die Gemeinde einen Antrag zur Anschaffung eines Löschfahrzeuges an die Regierung macht, da hier wegen der großen Waldgebiete ein Löschfahrzeug sehr gut zu gebrauchen sei. Die Anbringung einer Anschlagtafel für die Wehr wurde auch vorgeschlagen.
Mit einer an die Kameraden gerichteten Einladung des Wehrführers zu einer Zusammenkunft am kommenden Donnerstag im Jugendheim endete die letzte Versammlung des Jahres 1954.  


Jahreshauptversammlung 10.03.1956:
Erstmals wird der Wunsch nach einem Feuerwehrfahrzeug im Protokoll festgehalten.

Am 22.05.1956 wird als erstes Feuerwehrfahrzeug ein LF 8 übergeben.

Protokollauszüge der JHV vom 27.02.1959:
Gemeindebrandmeister Pötter: Nicht zu Lasten der Kassierer, wohl aber der Mitglieder, war festgestellt worden, daß die Kasse einen Punkt hatte, der hier angesprochen werden musste. Bitte zahlt Eure Beiträge pünktlich und regelmäßig.

Auch ein wesentlicher Faktor ist in der Wehr der Diensteifer, der doch verschiedentlich nachgelassen hat. So war z.B. der Einsatz der Wehr beim Großbrand in Oerrel am 02. Februar 1959 nicht gerade befriedigend, viele Mängel müssen kritisiert werden.

17.09.1959 - Mitgliederversammlung:
Auf dieser Mitgliederversammlung wird auch die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeugs (TLF) erstmals diskutiert. Vom Bürgermeister und vom Gemeindebrandmeister wurde auch ein Tankanhänger in Erwägung gezogen.

Gemeindebrandmeister Pötter sagt auf dieser Versammlung:
Im Erlass des Innenministers wird der Neubau und Ausbau von Feuerwehrgerätehäusern gefordert. Es wurde festgestellt, daß das Gerätehaus nach dem Bebauungsplan der Gemeinde (Oerrel) abgerissen werden müßte und somit wird ein Neubau für die Gemeinde an einer anderen Stelle notwendig.

11.03.1960:
Auf der JHV gibt es eine erneute Diskussion darüber, ob ein Tanklöschfahrzeug oder ein Tankanhänger angeschafft werden soll. Es wird angeregt, ein Tanklöschfahrzeug zu kaufen.

15.09.1960:
Mitgliederversammlung:
Bürgermeister Helms erklärt, dass das Tanklöschfahrzeug bestellt sei. Es werde schon bald ausgeliefert.

Außerdem wird auf dieser Versammlung beschlossen, dass die Arbeit des Kassenwartes aufgeteilt werden soll. Künftig gibt es den Kassenwart als Hauptkassierer und einen Außenkassierer. Kamerad Helmut Hominski wird zum Außenkassierer gewählt.

20.12.1960:
Das Tanklöschfahrzeug wird von der Gemeinde Oerrel an die Feuerwehr übergeben. Dabei war auch Oberkreisdirektor Bachmann anwesend. Im Anschluss an die Übergabe waren alle Kameraden und die Gäste zu einem gemeinsamen Essen geladen.

Außerdem wurden im Jahre 1960 durch die Gemeinde Oerrel erstmals Kombis für den Einsatz und den Arbeitsdienst beschafft.

23.01.1961:
In einem Brief der Feuerwehr vom heutigen Tage werden alle männlichen Gemeindemitglieder in Oerrel gebeten, doch zu überlegen, ob sie nicht in die Feuerwehr eintreten wollen.

25.01.1961:
Auf der JHV erklärt Kreisbrandmeister Klausing: “Der alte Grundsatz ´EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN´ ist und bleibt der Wahlspruch der Feuerwehren“.

03.11.1961:
Mitgliederversammlung / Beschlüsse:
Der Kameradschaftsabend muss verschoben werden, da Bürgermeister Helms schwer erkrankt ist. Da das Jugendheim abgerissen wurde, findet die Weihnachtsfeier in einem Raum im Lager statt. (Anmerkung.: Mit “Lager” wurde das Gelände der ehemaligen “Muna Oerrel” bezeichnet.)

21.02.1962:
Auf einer kurzfristig einberufenen außerordentlichen Versammlung wurde der Beschluss gefasst: Der Kameradschaftsabend am 24.02.1962 fällt wegen der Sturmflutkatastrophe und der damit verbundenen Landestrauer aus. Ein neuer Termin ist für den Herbst vorgesehen.

01.03.1962:
JHV - Rückblick auf das Jahr 1961:
Keine Einsätze gehabt.
Bekanntmachung: Ab sofort sollen die Schläuche nicht mehr im Feuerwachturm in Oerrel zum Trocknen aufgehängt werden, da dies zu viel Lärm verursacht, wodurch das ganze Dorf belästigt wird. Es sollen jetzt immer so viel Schläuche nass gemacht werden, daß sich eine Fahrt nach Soltau zur Schlauchpflegerei lohnt.

16.02.1963:
JHV - Rückblick auf 1962:
Außer zwei Einsätzen wurde 1962 eine Einsatzübung in Oerrel an der Bürgermeisterei durchgeführt. Neben der Feuerwehr aus Oerrel haben die Wehren aus Trauen, Munster und Breloh teilgenommen.
Erich Pötter wird als Gemeindebrandmeister wiedergewählt.

21.01.1964:
JHV - Rückblick auf 1963:
Sieben Einsätze (Wald- und Heidebrände) Tanklöschfahrzeug hat sich bewährt.
Baubeginn des Gerätehauses wird angekündigt.

28.04.1965:
Erste Kommandositzung im neuerrichteten Schulungsraum.
Beschluss: Kauf einer TS Bachert

28.05.1965:
Übergabe der TS Bachert an die Feuerwehr

17.03.1967:
Auf der JHV wurde folgendes über das Jahr 1966 berichtet:
Einweihung der Zisterne auf dem Hof Kohlmeyer in Kohlenbissen. Drei Stunden wurden für die Befüllung benötigt. Mit tatkräftiger Unterstützung durch den Oerreler Ordnungshüter Otto Klenner.

Winter 67/68:
Die Sirene musste durch Arno Teske mit dem Schraubenzieher mehrfach vom Eis befreit werden, damit sie einsatzfähig war. Anmerkung: Dies kam in den 60-iger Jahren in Wintern mit starkem Frost des Öfteren vor.

01.03.1968:
JHV: Bericht über das Jahr 1967:
  • 21.05.1967: Kreiswettkämpfen in Oerrel
  • 04.08.1967: Löschübung in Brambostel (“alle Jahre wieder” heißt es dazu im Protokoll);
  • 16.09.1967: DRK-Übung in Oerrel mit Beteiligung der Feuerwehr Oerrel;
  • 09.10.1967: Kameradschaftsabend - dazu wurde vermerkt: “Zwei Mann müssen schon traditionell am nächsten Tag zur Kreisbereitschaftsübung und dürfen daher keinen Alkohol trinken”.

Auszug aus dem Protokoll der JHV vom 06.03.1969
Über Brandeinsätze 1968 heißt es dort:
(...,) so am 15.03.1968 als nach Dienstschluss die Wehr noch ohne Alarmierung zum ´Sechs-Familienwohnhaus´ der Ausländer gerufen wurde. Ein total verstopfter Ofen, der Glutstücke in das Zimmer verpuffte, war der Anlass. Die Männer konnten nur mit Schaufeln und Harken die Lumpen, die in der Nähe des Ofens lagen, entfernen und den Gefahrenherd beseitigen. Es bestand die Gefahr, sich kleine Tierchen aufzulesen.

13.02.1970:
Hans Arlt wird auf der JHV zum Ehrenmitglied gewählt.

04.03.1977:
Auf der JHV wird beschlossen, dass erstmals am 09.04.1977 ein Osterfeuer in Oerrel stattfinden soll.

14.12.1977:
Gemeindebrandmeister Erich Pötter gestorben

17.12.1977:
Beisetzung von Erich Pötter auf dem Oerreler Friedhof. Die an diesem Tag im Dienstplan vorgesehene Weihnachtsfeier fällt aus.

30.12.1979:
Bundespräsident Karl Carstens wandert durch Oerrel. Rast in der Schule (heute Jugendwaldheim). Feuerwehrleute helfen bei der Organisation und Bewirtung.

03.04.1991:
Ehrenmitglied Johannes Arlt gestorben

06.11.1992:
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird beschlossen, dass Karl-Heinz Wisniewski als Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oerrel zum Ehrenmitglied ernannt werden soll.
Außerdem wird entschieden, dass ab 1994 kein Osterfeuer mehr abgebrannt wird.

JHV 1996: Rückblick auf 1995
30 Einsätze, u.a. wegen vieler Nachlöscharbeiten beim großen Waldbrand zwischen Dethlingen und Kohlenbissen. Dafür wurden insgesamt 3.032 Arbeitsstunden in einer Woche geleistet.
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